Presseveröffentlichung 2010

 
Für Senioren könnte es ein Internet-Café geben
 
Das kündigte Bürgermeister Manuel Just bei der Adventsfeier der AWO Leutershausen an – „Starker Partner in der Gemeinde“ Die Vorfreude auf das Weihnachtsfest beginnt praktisch mit dem 1. Advent. Die Kinder freuen sich auf den Nikolaus und zählen schon am Adventskalender die Tage bis Heiligabend. Genau den richtigen Termin wählt die AWO Leutershausen seit Jahren, um sich mit ihren Mitgliedern, Freunden und Senioren auf die kommenden Wochen und Tage einzustimmen. Ein Duft von frisch zubereitetem Kaffee, selbst gebackenem Kuchen und Tannengrün zog sich durch den evangelischen Gemeindesaal, als die Vorsitzende Ingrid Scholz die Gäste willkommen hieß. Die evangelische Jugend – Posaunengruppe unter Gerd Schmitt stimmte mit einigen Musikstücken die Adventsfeier ein. Die jungen Bläser erhalten ab sofort übrigens eine gezielte musikalische Ausbildung mit Einzelunterricht, wie Schmitt den Besuchern erklärte, und sind der Musikschule angeschlossen. Ingrid Scholz dankte zunächst allen Helferinnen und Helfern, die während des Jahres mit großem Einsatz die Seniorennachmittage gestalten. Mit großen Schritten gehe es auf Weihnachten zu und man erinnere sich gut an die eigene Kindheit, an Geschichten aus dieser besinnlichen, stillen Zeit. Einfach nur zusammensitzen, lesen, erzählen und die Zeit gemeinsam verbringen. Mit einigen Tänzen unterhielt die Kindergruppe des Sing- und Volkstanzkreises die Besucher und ein Riesenapplaus war der verdiente Lohn für die Darbietungen. Seit drei Jahren sei er im Amt und diese Feier bei der AWO sei nun seine vierte Eröffnung der Weihnachtszeit als Bürgermeister, sagte Manuel Just. Die AWO sei ein fester Bestandteil geworden und zudem ein starker Partner in der Gemeinde. So nach und nach ließ Just die Katze aus dem Sack: „Es wird ein weiteres Betreutes Wohnen in Hirschberg kommen, diesmal sicher in Leutershausen“, sprach er den Senioren aus dem Herzen. Die Gemeinde habe dem Thema Seniorenpolitik sehr viel Raum gegeben und er hoffe auf die tatkräftige Unterstützung der AWO wie bisher. Dann sprach der Bürgermeister von einem Projekt, das für die Senioren ein völlig neues Thema darstellt. „Es könnte ein seniorengerechtes Internet - Angebot geben, wobei an ein sogenanntes Internet – Cafe gedacht wird, das den Senioren zur Verfügung steht“. Das Angebot stehe, zumal in Hirschberg sowieso einiges im Plus sei, sagte Just. Mit dem Installieren des Familienbüros sei dies ein weiterer, richtiger Schritt gewesen. Das mussten die Senioren erst einmal richtig verarbeiten, was der Bürgermeister ihnen da offerierte, und Just wünschte allen eine besinnliche Zeit. Pfarrerin Dr. Tanja Schmidt kam als Gastgeberin mit einer brennenden Kerze, denn die brennende Kerze bringe Licht gegen die Dunkelheit. „Die Adventszeit ist gleichzeitig Tankzeit“, sagte sie und möge für die Mühe der Himmel aufgehen. Direkt von der Eröffnung des Weihnachtsmarktes in Weinheim-Weststadt sei er hierher gekommen, bemerkte Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck, der auch als „Botschafter aus dem Wahlkreis gekommen ist“. Er freue sich, denn als AWO-Mitglied sei man einfach unter sich, man fühle sich wohl. Die AWO bedeute den sozialen Kitt zwischen der Gesellschaft, der diese zusammenhält. Grüße kamen auch vom Ehren-Bürgermeister Werner Oeldorf und dem Bundestagsabgeordneten Lothar Binding. Ein wirklicher Ohrenschmaus waren die Liedvorträge der „Ohrwürmer“, der evangelische Kinderchor unter der neuen Leitung von Henriette Götz, die sehr viel Applaus bekamen. Der Nikolaus (Carsten Ewald) hatte Geschenke in dem Grabbelsack dabei und am Schluss gab es noch neben einer Tasche mit sehr viel Inhalt für jeden Besucher ein Weihnachtsstern. Der erste Seniorennachmittag im neuen Jahr findet am Mittwoch, 19. Januar, um 15 Uhr in der Alten Villa statt.
 
 
 
 
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