Presseveröffentlichung 2010

 
Aus Weinheimer Nachrichten vom 08.03.2010
 
Helene Eichholtz ist seit 40 Jahren dabei
 
Ehrungen für verdiente Mitglieder gab es bei der Leutershausener AWO. Unser Bild zeigt stehend von links: Thea Kolb, Gisa Kemper, Ingrid Scholz und Herrmann Bernhard. Sitzend von links: Helene Eichholz, Ruth Brand und Therese Freitag. Bild: Gutschalk
 
Leutershausen. Einen sozialen Kitt der Gesellschaft nannte Gerhard Kleinböck (MdL) die Arbeit der AWO und meinte damit den Ortsverein Leutershausen. Hatte dieser doch im zurückliegenden Jahr eine ganze Menge auf die Beine gestellt, wie aus dem Jahresbericht der Vorsitzenden Ingrid Scholz hervorging. So konnte Rechtsanwalt Daniel Schwöbel zu einem Vortrag über das Erbrecht gewonnen werden und man veranstaltete neben anderen Aktivitäten auch im Hof der Alten Villa ein gut besuchtes Sommerfest. Neue Wege beschritten Aber die AWO setzt nicht nur auf Altbewährtes, sie beschreitet auch neue Wege. Nach einer längeren Pause beteiligte man sich wieder beim Straßenfest und mit der LAN- Party hatte die AWO den Geschmack der Jugend getroffen. Für tanzbegeisterte Paare wurde der Tanzclub ins Leben gerufen und weil dieses Angebot so viel Freude bereitet, bleibt es Bestandteil im Veranstaltungskalender. In ihrem Jahresbericht hob Scholz die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hirschberg hervor. Auch wenn die AWO nicht Betreiber des Seniorenzentrums werde, so sei man der Gemeinde dafür dankbar, dass man bei der Gestaltung mitreden dürfe. Ferner gehören zu den Schwerpunkten der AWO das betreute Wohnen für psychisch Kranke, die in Weinheim in mehreren Häusern der AWO zusammenleben und Ingrid Scholz informierte, dass es ab dem 17. März in Weinheim das Betreuungsangebot für pflegebedürftige psychisch Kranke und behinderte Menschen geben werde. In seinen Grußworten nannte Bürgermeister Manuel Just die AWO Leutershausen eine eingeschworene Gemeinschaft, die sich tatkräftig dem Wohl der Allgemeinheit verschrieben habe. Er bezeichnete die Familienpolitik der Gemeinde als das bedeutendste Projekt, das über allem stehe - selbst über dem zweigleisigen Ausbau der OEG. Zur Verwirklichung des Seniorenzentrums bemerkte er noch, dass es gelungen sei, auch dort eine Kleinkindbetreuung einzurichten. Als einen großen Erfolg bezeichnete Just den Seniorentag, den man im Abstand von zwei Jahren wiederholen wolle. Er dankte der AWO wie auch dem VdK dafür, dass sie bereit sind, am runden Tisch beim Projekt Seniorenzentrum mitzuwirken. Manfred Wolle von der AWO Großsachsen stellte in seinen Grußworten die Aktivitäten beider Ortsgruppe heraus. In dem Vorstoß der Ministerin Schröder bezüglich der häuslichen Pflege von Familienmitgliedern, die von ihren Arbeitgebern für zwei Jahre freigestellt werden, sah er große Vorteile und er hoffe, dass dieses Gesetz durchgebracht werde. In diesem politisch brisanten "Haifischbecken" wie sich Gerhard Kleinböck (MdL) ausdrückte, wolle er nicht fischen, äußerte er sich. Dr. Klaus Westmann nahm die Jahreshauptversammlung außerdem zum Anlass, um über die neu gegründete Bürgerstiftung zu reden, die derzeit über ein Kapital von 162 000 Euro verfügt. greg
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Presseartikel der RNZ
 

Hintere Reihe von links: Thea Kolb, Gisa Kemper, Ingrid Scholz, Hermann Bernhard.
Vordere Reihe: Helene Eichholtz, Ruth Brand, Therese Freitag.

 

Hirschberg-Leutershausen. (nd) Mit seiner bewährten Mannschaft geht der AWO – Ortsverein Leutershausen in die nächsten zwei Jahre. Die Dipl.-Physikerin Ingrid Scholz bleibt Vorsitzende, Thea Kolb Zweite Vorsitzende und Hermann Kolb weiterhin Kassier. Als Schriftführer wieder gewählt worden ist Harald Schulz und als Beisitzer fungieren Brigitte Berninger, Ingeborg Flößer, Petra Heckmann, Joachim Kemper, Hertha Schmitt und Isabella Wiedemann. Die Kasse prüfen Rolf Heckmann und Ulrich Wiedemann und als Kreisdelegierte vertreten den Ortsverein Ingrid Scholz, Petra Heckmann, Joachim Kemper und Harald Schulz. Ersatzdelegierte sind Brigitte Berninger, Ingeborg Flößer, Thea Kolb und Hertha Schmitt.
Einmal mehr wurde deutlich, dass der 111 Mitglieder zählende Ortsverein sich ehrenamtlich mit vielen Helferinnen und Helfern in der Gemeinde einsetzt. Ingrid Scholz streifte in ihrem Rechenschaftsbericht die vielen Aktivitäten und richtete ein herzliches Dankeschön an alle, die sich engagieren.  Eingebunden war natürlich die Gemeinde Hirschberg, die uneigennützig den Ortsverein unterstützt. Angefangen von der Beteiligung am Straßenfest, über eine LAN – Party bis hin zu den Ferienfreizeiten mit elf Kindern aus Leutershausen arbeitete die AWO aber auch auf anderen Gebieten. Betreutes Wohnen für psychisch Kranke oder die Gründung eines Freizeit – Tanzclubs waren Beispiele für die vielfältige Arbeit in dem Ortsteil. Die Zusammenarbeit mit dem Familienbüro klappe hervorragend, sagte die Vorsitzende, und verwies auf den Seniorentag in der Aula der Martin – Stöhr – Schule. So biete die AWO ein reichhaltiges Angebot an Aktivitäten für jüngere und ältere Menschen und wer Lust verspüre mitzumachen, der möge sich doch einfach melden.
Finanziell steht die AWO Leutershausen auf gesunden Beinen, unterstrich Kassier Hermann Kolb anhand von detailliertem Zahlenmaterial und konnte sogar von einem kleinen finanziellen Polster berichten. Dem Kassier seien keine Fehler in der Führung unterlaufen, bestätigten die Kassenprüfer Rolf Heckmann und Ulrich Wiedemann, der auch die Entlastung beantragte. Erwartungsgemäß erfolgte diese einstimmig.
Bürgermeister Manuel Just sprach sogar von einer „eingeschworenen AWO – Familie“. Das wichtigste Projekt sei die Familienpolitik in der Gemeinde und natürlich das neue Seniorenzentrum in Großsachsen. Dies alles sei ein „Quantensprung“ für Hirschberg und VDK, die Kirchen und die AWO würden gemeinsam an einem „Runden Tisch“ sitzen. Der Seniorentag soll laut Just in Zukunft alle zwei Jahre durchgeführt werden.
Die AWO Großsachsen möchte gerne ihren Beitrag zum Seniorenzentrum leisten, sagte deren Vorsitzender Manfred Wolle. Er befürworte zum Beispiel die Entscheidung der Regierung, Pflegekräfte in der Familie für zwei Jahre freizustellen und hob die gute Zusammenarbeit der beiden Ortsvereine hervor.
Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck unterstrich, dass „ich gerne von dem politischen Haifischbecken zur AWO Leutershausen gekommen bin“. Denn hier werde deutlich, dass sich die AWO für die Menschen besonders einsetze. Für ihn stehe fest, dass die AWO der Kitt zwischen den politischen Fenstern sei und er dankte allen, die sich in irgend einer Art und Weise engagieren, denn  sie würden in die Gesellschaft investieren.

Ehrungen:

Bei der Jahreshauptversammlung der AWO Leutershausen stehen die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft immer im Mittelpunkt der Versammlung. Ingrid Scholz und Thea Kolb zeichneten die Jubilare aus, die seit vielen Jahren dem Ortsverein angehören.

10 Jahre:
Therese Freitag und Hanspeter Kreis.

20 Jahre:
Gisa Kemper, Elsa Schmitt, Astrid Wolf und Hermann Bernhard.

30 Jahre:
Ruth Brand und Emilie Jantsch.

40 Jahre:
Sogar 40 Jahre ist die langjährige Vorsitzende und ehemalige Leiterin der Seniorennachmittage, Helene Eichholtz , schon Mitglied in der AWO.

 
 
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